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Mein Kommentar zu Marcus Weinberg

Marcus Weinberg ist der familienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag. Man hat den Eindruck, als sei dieser Politiker der Einzige der mitbekommen hat, dass bei den Inobhutnahmen etwas nicht stimmen kann.
Auf facebook hat Herr Weinberg einen Beitrag veröffentlicht.
Dazu habe ich dann einen Kommentar hinterlassen.
Herr Weinberg, sie sind ja einer der wenigen Politikern, die das Thema Inobhutnahmen/Kinderklau aus Elternsicht überhaupt interessiert. Im Gegensatz zu Frau Biernath bin ich kein Betroffener, sondern nur Beobachter der Szene.
Erschreckend wenn man seit über 10 Jahren jedes Jahr lesen muss, dass die Inobhutnahmen auf einem Rekordhoch sind. Dass diese von 25.000 Fällen(/Kinder?) auf fast 78.000 Fälle(/Kinder?) gestiegen sind, ist ihnen bekannt.
737.000 Geburten gab es 2015 und fast 78.000 Inobhutnahmen/Kinderklau. Jugendämter rauben also ganze Städte leer. Was läuft hier schief? Wer hat hier versagt?
Die Eltern, das Jugendamt oder die Politik?

Angenommen, es wären wirklich die Eltern, dann muss ich ihnen (der Politik) die Frage stellen, wie es der Staat (die Politik) zulassen konnte, dass unsere Eltern plötzlich in dramatischer Zahl erziehungsfähig geworden sein sollten? Es ist die Politik die die Stellschrauben zu justieren hat, damit so etwas nicht passiert.
Wenn plötzlich alle Eltern drohen erziehungsunfähig zu werden, dann hat die Politik doch jahrelang Fehler gemacht, und nichts gegen diese Entwicklung unternommen. Die Inobhutnahmen/Kinderklau von Kindern durch die Jugendämter kann doch dann nicht der richtige Weg sein, sondern der führt doch nur regelmäßig zu schweren Traumatisierungen der Kinder.
Der richtige Weg wäre doch die Erziehungskompetenz der Eltern zu stärken. Dieses Ziel haben Sie und ihre Kollegen aber ganz offensichtlich völlig verfehlt, wie die Verdreifachung der Inobhutnahmen belegt. Sind vielleicht mehr Krippenplätze, längere Öffnungszeiten der Kindergärten, und eine Nachmittagsbetreuung an Schulen der völlig falsche Weg? Führt dies vielleicht zu Inkompetenz der Eltern? Oder müssen wir das Problem wo anders suchen?
Vielleicht sind es ja die Jugendämter?
Tatsächlich erlebe ich ständig mehr Willkür bei den Jugendämtern. Mir scheint, als ging es diesen Damen und den wenigen Herren nur selten wirklich um das Kindeswohl und mehr um Macht. Ehemalige Jugendamtsmitarbeiter berichten, warum sie dort aufgehört haben. Manche erzählen, dass sie es nicht mehr ausgehalten haben, wie ihre ehemaligen Kollegen sich an dem Leid der Kinder und Eltern erfreut haben. Wieso handelt dann die Politik hier nicht? Ist nicht lt GG Artikel 20 das Volk die einzige Obrigkeit die das GG kennt? Wieso werden dann Jugendämter bzw. deren Mitarbeiter nicht in ihre Schranken verwiesen? Wieso werden die Mitarbeiter nicht besser geschult und die Jugendämter nicht besser kontrolliert? Und wieso gibt es so starke regionale Unterschiede? Das JA Lünen hatte 2015 im Ausland 19 Kinder untergebracht, weil man diese in Deutschland angeblich nicht mehr erziehen konnte. (Ist das nicht ein Armutszeugnis, und ein absolutes No-Go?) Die Stadt Gelsenkirchen ist ca. 3x so groß, liegt vielleicht 80 km von Lünen entfernt, und hatte nicht ein Kind im Ausland untergebracht? Deutet dies nicht tatsächlich daraufhin, dass es hier an den Jugendämtern liegen muss, oder glauben Sie, dass in GE lauter Engel leben, und in Lünen die Ausgeburt der Hölle?
Wenn es die JA sein sollten, wieso hat die Politik da bisher nichts unternommen? Ist es etwa leichter jedes Jahr mehr Geld für die Fremdbeelterung zu bewilligen, als Gesetze zu schaffen, die die Jugendämter kontrollieren? Wann handeln Sie und ihre Kollegen in diesem Sinne, und beenden endlich das Leid und die Traumatisierung vieler Eltern und Kinder?
Übereinstimmend erklären mir Kinder, Eltern, Großeltern, Pflegepersonen, und ehemalige Betroffenen, dass Jugendämter regelmäßig bewusst Lügen verbreiten. Ich habe keine Zweifel daran, dass das stimmt.
Oder sind die Jugendämter gar nicht die Hauptschuldigen? Steht vielleicht die Politik dahinter? Natürlich, die Politik ist ja irgendwie immer der Schuldige. Wenn die Eltern in immer größer Zahl versagen, dann ist das natürlich die Schuld der Politik, weil die halt rechtzeitig hätten Maßnahmen treffen müssen, die so eine große Zahl von erziehungsunfähigen Eltern hätte verhindern müssen.
Wenn die Jugendämter immer willkürlicher handeln, dann ist auch wieder die Politik schuldig, weil die auch das nicht hätte zulassen dürfen. Seit 12 Jahren steigen die Zahlen der Inobhutnahmen, und die Politik unternimmt nichts bzw. nicht genügend dagegen.
Aber vielleicht ist es ja noch viel schlimmer. Vielleicht handelt die Politik hier nicht nur fahrlässig, sondern vorsätzlich. Vielleicht ist das ja von der Politik gewollt, vielleicht wird damit ein Ziel verfolgt. Diesen Verdacht, Herr Weinberg, den müssen Sie und ihre Kollegen schon gefallen lassen.
Ist es also tatsächlich ein politisches Ziel die Familien zu zerstören? Es dürfte doch klar sein, dass diese durch Entelterung traumatisierte Kinder von heute die Zombies von Morgen sind. Und die Gabe von Drogen, wie Ritalin, verstärken das noch.
Die Fremdbeelterung und Fremdunterbringung von Kindern ist längst ein Milliardenmarkt. manche Unternehmen der „Kinderhilfsindustrie“ legen ein Wachstum hin, was ein Dax-Unternehmen nicht schafft. Nicht selten sind Politiker in diesem Geschäft aktiv, oder es gibt entsprechende Amigo-Verknüpfungen..
Wer also ist der aktive Hauptschuldige? Sind es wirklich die Eltern, sind es die Jugendämter, oder steckt da ein politisches Ziel dahinter? Könne Sie uns diese Frage mal beantworten?
Aber vielleicht habe ich ja noch was vergessen? Vielleicht sind es ja die Kinder selbst. Ja, so wird es wahrscheinlich sein. Die Kinder sind es. Früher hatte man einem weinenden Kind den Schnuller mal mit Honig versüßt. Das reicht heute nicht mehr. Heute muss das schon RITALIN sein. Ritalin, die Modedroge für Kinder aller Altersgruppen hat einen enormen Anstieg. Belegt das nicht, wie schlimm unsere Kinder heute sind. Ein Kind ohne Ritalin ist doch in der Kindergrippe und im Kindergarten gar nicht mehr tragbar. Unvorstellbar, ohne RITALIN will so ein Kind vielleicht sogar noch spielen. (Ironie-off)
Herr Weinberg, ich weiß, dass sie einer der wenigen Politiker sind, die die Inobhutnahmen durchaus kritisch sehen. Vielleicht wären sie also gar nicht der richtige Ansprechpartner für diesen Text. Sicherlich hätten den ihre Kollegen viel mehr verdient. Natürlich dürfen sie diesen Text gerne an ihre Kollegen weitergeben, vielleicht regt das ja bei anderen Kollegen die Gehirnzellen etwas an. Wir haben seit 12 Jahren jährlich steigende Zahlen bei den Inobhutnahmen. Ich meine das reicht. Ich meine, da besteht politischer Handlungsbbedarf. Für die Eltern, die Kinder und das Land.

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