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Zur Situation der stark steigenden Inobhutnahmen.

2004 haben deutsche Jugendämter in weniger als 25.000 Fällen Kinder aus den Familien geholt, und in Obhut genommen. Von 2004 bis 2015 stieg diese Zahl jährlich an bis auf über 77.000 Fälle von Inobhutnahme.

Da immer wieder von „FÄLLEN“ gesprochen wird, und nicht von KINDERN, kann es durchaus sein, dass in einem Fall auch mal 3 oder mehr Kinder betroffen sind, und die Anzahl der tatsächlich betroffenen Kinder kann damit wesentlich höher sein.

Geht man nur von den 77.000 Fällen aus, dann bedeutet das, dass die deutschen Jugendämter in einem Jahr eine ganze Stadt wie z. B. Gladbeck, mit fast 77.000 Einwohnern entvölkern. Das muss man sich mal klar machen. Ist das noch mit dem Grundgesetz vereinbar?

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

Art 6

(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.
(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.
(3) Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen.
(4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.
(5) Den unehelichen Kindern sind durch die Gesetzgebung die gleichen Bedingungen für ihre leibliche und seelische Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft zu schaffen wie den ehelichen Kindern.

Mit dem Grundgesetz ist eine Verdreifachung der Inobhutnahmen innerhalb von 10/11 Jahren nicht erklärlich. Auch nicht die Tatsache, dass Deutschland bei dieser Art von Kinderhandel/Menschenhandel einen traurigen Spitzenplatz einnimmt. Pro 100.000 Kinder werden in Deutschland so viele Kinder aus den Familien genommen, wie wahrscheinlich in keinem anderen Land der Welt.

Wir haben mit betroffenen Kindern gesprochen, und diese empfinden ihren Heimaufenthalt häufig als Unterbringung im Kinderknast. Häufig werden sie schon bei der Inobhutnahme schwer und lebenslang traumatisiert. In Osterholz-Scharmbeck wurde Antonya von einer Richterin und einer Jugendamtsmitarbeiterin, natürlich völlig gesetzwidrig, und in Wildwestmanier, aus der Schule gezerrt, ins Auto gepackt und in ein Kinderheim gesteckt. Natürlich wurde auch gleich der Kontakt der Eltern zu ihrem Kind für Monate verhindert.

In Kaiserslautern wird ein 12 jähriger Junge von zwei Polizisten gewaltsam aus dem Elternhaus geholt, und dabei von einem Polizisten brutal getreten.

In Mecklenburg-Vorpommern kommen 7 Polizisten um einen 5-jährigen Jungen gewaltsam aus der Wohnung zu holen, der laut schreit, dass er bei seinem Papa bleiben will. Diese Kinder wurden vom Staat schwer traumatisiert, dem Kindeswohl diente es nie.

Auch der Kinderhandel ins Ausland ist kein notwendiges, aber ein florierendes Geschäft.

Gelsenkirchen ist eine Stadt die im Jahr 2015 über 260.000 Einwohner hatte. Das dortige Jugendamt hatte 0 Kinder im Ausland untergebracht.

Völlig unerklärlich ist es dann, dass andere Städte ganz andere Zahlen aufweisen. Nur ca. 40 Kilometer von Gelsenkirchen entfernt ist die Stadt Lünen. Die Zahlen von Lünen zeigen ein ganz anderes Bild.

Lünen hatte im Jahr 2015 über 87.000 Einwohner. Das dortige Jugendamt hatte 2014 nach eigenen Angaben 19 Kinder im Ausland untergebracht.

Eine Stadt mit 87.000 Einwohner muss angeblich 19 Kinder im Ausland erziehen lassen, weil die dortigen Kinder so bösartig sein sollen, dass man die nicht in Deutschland aufwachsen lassen kann.

Statistisch bedeutet das, dass Gelsenkirchen ca. 57 Kinder im Ausland untergebracht haben könnte. Tatsächlich hat Gelsenkirchen, die drei Mal so groß ist wie Lünen, nicht ein einziges Kind ins Ausland verschleppen lassen. Woran liegt das wohl, liegt es an der Schlechtigkeit der Kinder, leben in Lünen nur die reinsten Gruselmonster?

Liegt es an den Eltern, leben in Lünen nur Alkoholiker und Drogendealer, die alle ihre Kinder nicht erziehen können?

Oder ist es nicht viel wahrscheinlicher, dass es an der Willkür der Jugendämter liegt, die nachweislich von Stadt zu Stadt völlig unterschiedlich handeln, weil es keine einheitliche Ausbildung der Mitarbeiter gibt, keine einheitliche Struktur, und keinerlei Kontrolle durch eine übergeordnete Behörde?

Es deutet sehr viel darauf hin, dass es eben die Jugendämter sind. dafür gibt es auch einige Fälle die das eindeutig belegen.

Castrop-Rauxel:

… Die schlimmsten Erfahrungen hat Chris, der Älteste gemacht:
Die Polizei versichert dem Jungen nach zweistündiger Vernehmung er dürfe jetzt bei seinem Vater in Sicherheit bleiben. Daraufhin kommt es zu einer Anhörung durch den zuständigen Familienrichter. Aus dieser Anhörung flüchtet der Junge. Er will zurück zur Polizei. Der Richter rennt hinter dem Kind her, aber der Junge ist schneller und entkommt. Es gelingt ihm auf offener Straße ein Auto anzuhalten. Der Fahrer lässt den Jungen und anschließend auch den Vater einsteigen und bringt beide zur Polizei. Auf der Fahrt erzählt der Junge, der Richter habe ihm in der Vernehmung angekündigt, er werde ihn wieder in die Klinik sperren. Auf der Polizeiwache sind auch die Polizisten fassungslos…

Später hatte der Vater und die Kinder es mit dem Jugendamt Gießen zu tun. Das führt dann dazu, dass die Kinder wieder zum Vater zurück durften.

Auch eine Pflegeperson berichtet über ähnliche Erlebnisse. Sie hatten seit Jahren ein behindertes Mädchen bei sich aufgenommen. Wie üblich stellte das Jugendamt am Wohnort der Pflegeeltern den Vormund. Der sorgte dafür, dass das Mädchen nach einige Jahren bei den Pflegepersonen ins Heim kam. Als das Mädchen wieder zu den Pflegepersonen zurück wollte, wurde das von dem Vormund verhindert. Doch das Jugendamt am Wohnort der Pflegepersonen war nur für den Vormund zuständig. Eigentlich war ein Jugendamt einige hundert Kilometer weiter für das Kind zuständig. Während der Vormund von Jugendamt A alles unternahm, um das Kind den Pflegepersonen wegzunehmen, bekamen die Pflegepersonen das Mädchen sofort wieder zurück, als das zuständige Jugendamt B wieder zuständig war.

Mit der starken Zunahme der Inobhutnahmen stiegen natürlich auch die Kosten. Es ist eine regelrechte mafiöse Betreuungsindustrie entstanden. Nicht selten findet man dort ehemalige Jugendamtsmitarbeiter, oder auch gesetzwidrig aktive Jugendamtsmitarbeiter, und natürlich Politiker, die sich hier bereichern wollen.

In Gladbeck ist ein ehemaliger Jugendamtsmitarbeiter für die Unterbringung von Kindern in Rumänien zuständig. In Gelsenkirchen betrieben ein Jugendamtsmitarbeiter und sein Stellvertreter sogar ein Kinderheim in Ungarn. In Bochum ist es der SPD-Stadtverordnete Lichtenberger, der bei der Stiftung Overdyck als Heimleiter beschäftigt war, und später immer wieder mit seiner Life-Jugendhilfe weltweit für Skandale gesorgt hat. Besonders bekannt der Fall PAUL, der für monatlich 600 Euro in Ungarn bei einem alten Rentner untergebracht war, und für den vom Jugendamt monatlich 7.000 Euro, plus „Schulgeld“ kassiert wurden.


Kein Wunder, dass sich der SPD-Stadtverordnete bei soviel Großzügigkeit seitens der städtischen Jugendämter bei seiner SPD (regelmäßig?) mit einer nicht zu kleinen Spende erkenntlich zeigen wollte. 10.000 Euro wollte er und sein Frau 2015 der SPD-Bochum spenden. Ob es schon früher solche Spendenaktionen gab, oder später, oder ob auf Umwegen, evtl. durch weitere Familienmitglieder, die SPD-Kasse etwas aufgebessert wurde, ist leider nicht bekannt. Dass aber auf diesen Wege Steuergelder zur Parteienfinanzierung verfilzt werden ist zwar nicht bekannt, aber schon gar nicht ausgeschlossen.

Auch der aktuelle Oberbürgermeister von Bochum war mal,  zusammen mit seinem Parteigenossen Lichtenberger, in einem Kinderheim der Stiftung Overdyck beschäftigt.

Die Firma Paßmann und Renner ist ebenfalls in dem Bereich aktiv. Bei Paßmann handelt es sich um einen ehemaligen Politiker, der zunächst in Bochum für die FDP aktiv war, und dann zu den FREIE BÜRGERn gewechselt war. Zudem scheint es bei Lichtenberger und Paßmann um psychisch höchst auffällige Personen zu handeln, die aus meiner Sicht in diesem Geschäft gar nichts zu suchen haben.

Weder den genannten Politikern, noch der Stiftung Overdyck kann von mir bescheinigt werden, dass es denen ums Kindeswohl geht. Besonders da es bei Overdyck auch Misshandlungsvorwürfe gibt. Die Jugendämter, die auch vor erfundenen oder konstruierten Kindeswohlgefährdungen nicht zurückschrecken, sind immer wieder gerne bereit Misshandlungen dann zu tolerieren und zu vertuschen, wenn die Kinder dann in ihrer Obhut sind. Selbst eine Schulpflicht scheint es nicht mehr zu geben, wenn das Jugendamt für ein Kund zuständig ist.

Für PAUL in Ungarn wurden zwar monatlich 600 Euro an die WEB-Individualschule in Bochum überwiesen, die auch zum Clan von Lichtenberger gehört, aber eine richtige Schule, die staatlich zugelassen ist, ist das gar nicht, und für die 600 Euro bekam Paul nicht die bezahlten Stunden, sondern nur ca. 16 Stunden Unterricht am PC im Monat.

Andere Kinder besuchten in der Obhut der Eltern ein Gymnasium, kamen aber in eine schwächere Schulform, als sich das Jugendamt der Kinder bemächtigte. Das war nicht nur bei Antonya so, die nach der Rückkehr zu ihren Eltern wieder ein Gymnasium besucht, sondern bei einem hochbegabten Kind aus Bochum kam das Kind vom Gymnasium auf eine Schule für verhaltensauffällige Kinder.

In Berlin wurde ein Kind am Tag nach seiner Einschulung vom Jugendamt aus der Familie geholt, weil das Kind angeblich nicht zur Schule gehen würde. In der Obhut des Jugendamts hat das Kind dann monatelang keine Schule besucht. Natürlich landen dann diese Kinder nicht selten auch noch in der Psychiatrie, und werden dann evtl. mit Ritalin vollgestopft, während die sonstige Gesundheitsfürsorge häufig vernachlässigt wird. Über 77.000 Fälle von Inobhutnahmen gab es 2015. Im selben Jahr gab es 737.575 Geburten. Erschreckend, oder? Glauben sie eigentlich an die Freizügigkeit in Europa? Man hat Eltern schon ihre Kinder wegnehme wollen, weil die öffentlich erklärt haben, dass sie demnächst lieber in einem anderen Land leben wollen. Macht das Eltern wirklich erziehungsunfähig?

Wozu die Maßnahmen der Jugendämter führen können, hat uns gerade erst ein Fall aus Berlin gezeigt. Das Jugendamt hatte einer Mutter das  Münchhausen-by-proxy-Syndrom unterstellt, und dass sie ihre Tochter überbehüten würde. Das ist auch eine der neuen Modekrankheiten mit denen das Jugendamt gerne ein Eingreifen rechtfertigt. Jetzt ist das chronisch kranke Kind gestorben.

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2 Kommentare zu “Zur Situation der stark steigenden Inobhutnahmen.

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