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Verhältnis von Geburten zu Inobhutnahmen

Es gibt in Deutschland ca. 600 Jugendämter, und im Jahr 2015 über 77.000 Inobhutnahmen durch Jugendämter. Das macht dann im Schnitt fast 130 Kinder pro Amt. Im Durchschnitt hat also jedes Jugendamt fast 130 Kinder in einem Jahr in Obhut genommen.

Das war nicht immer so. 2004 gab es im Jahr weniger als 25.000 Inobhutnahmen. Der Durchschnitt lag damals also bei knapp über 40 Inobhutnahmen. Dass eine Inobhutnahme zumindest eine Belastung für ein Kind, wenn nicht sogar eine Traumatisierung ist, sollte man doch daran arbeiten, dass Inobhutnahmen rückläufig sind, und sich nicht innerhalb von 10 Jahren verdreifachen.

Natürlich gibt es Fälle, wo eine Inobhutnahme durch ein Jugendamt nötig ist, z. B. wenn Eltern versterben, und es keine Verwandte gibt die die Kinder aufnehmen können. In anderen Fällen darf eine Inobhutnahme aber nur das allerletzte Mittel sein. Nachweislich ist es das aber viel zu häufig nicht. Häufig ist es das einzige Mittel, das das Jugendamt überhaupt gemacht hat. Viele Inobhutnahmen erfolgen nicht wegen Unfähigkeit der Eltern, sondern wegen Unfähigkeit der Jugendämter, dann spricht man von Kinderklau.

Das Thema Kinderklau ist nicht nur ein Thema bei den betroffenen Eltern und deren Kindern, sondern auch bei immer mehr Fachleuten.

Politiker, Professoren, Psychologen, Rechtsanwälte und andere sprechen heute offen vom Kinderklau durch den Staat, Natürlich sind es immer nur wenige die darüber sprechen, das liegt aber daran, dass viele Berufsgruppen von diesem Kinderhandel leben und profitieren.

2015 war der Anstieg besonders hoch. Die Jugendämter behaupten, dass das an den minderjährigen Flüchtlingen liegen würde, die in großer Zahl unbegleitet nach Deutschland kamen. Das ist aber maximal die halbe Wahrheit. Schaut man sich die Zahlen der Inobhutnahmen mal näher an, dann stellt man fest, dass es einen deutlichen Anstieg bei den Kindern unter 3 Jahren gibt. Kinder bis 3 Jahre werden von den Jugendämtern immer häufiger den Eltern entzogen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Flüchtlingskind unter 3 Jahren unbegleitet nach Deutschland kommt, und als Baby über die Grenze krabbelt, erscheint mir dann doch sehr gering.

Der Anstieg bei den Kindern bis 3 Jahren zeigt mir vielmehr, dass der Hunger der Jugendämter und der Kinderhilfsindustrie nach Frischfleisch, nach ihren Kindern, noch lange nicht gestillt ist. Die unbegleiteten Flüchtlingskinder mögen den Hunger bei den Jugendlichen vorübergehend gestoppt haben, aber das dürfte nur an den fehlenden Kapazitäten liegen. Sobald die Einreise von Flüchtlingen zurückgeht, oder die Kapazitäten entsprechend ausgebaut wurden, dann werden sich die Jugendämter auch wieder bei diesem Personenkreis bedienen.

Es kann 2016 dann auch mal zu einem Rückgang kommen, wenn die Flüchtlingszahlen rückläufig sind, aber dennoch werden die Zahlen konstant hoch bleiben, und sicherlich wieder deutlich bei über 50.000  Kinder liegen.

Die Geburten und die Geburtenrate steigt an. In Deutschland werden wieder mehr Kinder geboren. 23.000 Kinder wurden 2015 mehr geboren, als ein Jahr zuvor. Dem Anstieg von 23.000 Kinder bei den Geburten steht ein Anstieg von ca. 29.000 Kinder bei den Inobhutnahmen entgegen. Finden sie das nicht erschreckend?

737.630 Kinder wurden 2015 geboren. Über 77.000 Kinder und Jugendliche wurden in einem Jahr von den Jugendämtern in Obhut genommen. Ich glaube nicht, dass den Eltern diese Dimension bewusst ist. Ein ganz erheblicher Teil der Eltern bekommt also Kinder, um damit die Jugendämter und Kinderhilfsindustrie zu „füttern“, und deren Hunger wird wahrscheinlich auch in den kommenden Jahren noch größer werden.

Man fängt klein an, steigert sich von Jahr zu Jahr, bis es dann vielen Eltern völlig normal erscheint, dass sich der Staat die Kinder krallt. Das ist das übliche Vorgehen, was in vielen anderen Fällen schon erfolgreich erprobt wurde. Man kann nur hoffen, dass immer mehr Eltern aufwachen, das Problem erkennen, und sich das in so einem Fall nicht weiter gefallen lassen. Hier versündigt sich nämlich das Jugendamt und der Staat gegen die Natur und handelt gegen das Grundgesetz.

Grundgesetz Art. 6

(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.

(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.

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3 Kommentare zu “Verhältnis von Geburten zu Inobhutnahmen

  1. Solange die Kinderklau-Industrie unangefochten ihren Profit als das Oberste ansieht und nirgends wo weit und breit niemand diesen Lügnern, Betrügern und Mißhandlern das Handwerk legt, werden sie unbeirrt weitermachen, wie bisher. Mit „Alten“ und Kindern (Wehrlosen) sind schließlich die profitabelsten Geschäfte, Profite zu erziehlen. Erst wenn die Profiteure so bestraft würden wie Sittlichkeitsverbrecher, würde sich etwas ändern !

    • Das kann und wird nie passieren, denn dazu bräuchte man nicht nur „unabhängige“ Richter, sondern auch anständige.

      Sind wir doch mal ehrlich, Moral zählt doch schon lange nicht mehr in diesem Land, bzw. in einer globalisierten Welt, das wirkt sich natürlich auch auf Richter aus. Anstand und Moral ist kein Ausbildungsfach und kein Einstellungsergebnis bei Richtern. Die Motivation der Richter ist die Kohle, und sonst nichts.

      Wie geachtet die Juristen in der Bevölkerung sind, erkennt man daran, dass viele Hausbesitzer gar nicht bereit sind ein Büro oder eine Wohnung an die Schwarzkittel zu vermieten. Vielleicht ist „geachtet“ in diesem Zusammenhang das falsche Wort. „Geächtet“ würde wohl besser passen.

  2. Es ist schon erstaunlich, wenn in der Anzahl über 10% der neugeborenen Kinder vom Jugendamt beansprucht werden. Auf 15 Jahrgänge gerechnet wird (0 bis 15 Jahre), dann wären es über 5.100 Kinder pro Jahrgang. Bei über 600.000 Kinder je Jahrgang sind das unter 1,00 Prozent jährlich, das fällt wohl den meisten kaum auf und weckt in der Öffentlichkeit leider kaum Interesse.

    Im Juni 2016 bezogen in Bayern 3,6% der Bevölkerung Hartz-IV, in Sachsen-Anhalt bezogen 11,5%, in Bremen 15,4% und in Berlin 16,4% der Bürger Hartz-IV (meine Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/4275/umfrage/anteil-der-hartz-iv-empfaenger-an-der-deutschen-bevoelkerung/).

    Im Juni 2015 lebten in Bayern 7,3% der Konder in Hartz-iV-Familien, in Sachsen-Anhalt 25,7%, in Bremen 33,4)% und in Berlin 33,6% der Kinder (meine Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/218386/umfrage/hartz-iv-kinder-in-bedarfsgemeinschaften-in-deutschland-nach-bundeslaendern/)

    Wenn 11%, 15%, 16% der Bevölkerung eines Bundeslandes unter dem Existenzminimum leben, bzw. 25% bis 33% dessen Kinder, und es interessiert das restliche Deutschland überhaupt nicht (die allermeisten gestandenen Politiker sowieso nicht), dann beweisen diese Zahlen, wie schwer es ist, diesem hier herrschenden -inzwischen wohl schon staatlich sanktioniert verkuppelten und wohl teilweise auch organisiert korrupten- System auch nur ein klein bischen Menschlichkeit und Menschenwürde, Ehrlickeit und Zukunftshoffnung für unsere Kinder abzugewinnen.

    Es scheint derzeit, dass die Etablierten weder aus Brexit noch aus dem 08.11.2016 biser auch nur ein klein bischen gelernt haben. Spätestens aber, wenn die Unteren nicht mehr wollen und die Oberen nicht mehr können, …, und das scheint nicht mehr allzu fern zu sein.

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