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Warum Auslandsmaßnahmen so erfolgreich sind.

Heute will ich mal erklären warum die Auslandsmaßnahmen so erfolgreich sind.

1.) Auf den ersten Punkt wurde bereits mehrfach eingegangen,

Es sind die Leute, die die Kinder in das Ausland deportiert haben, die entscheiden, ob die Maßnahme erfolgreich war oder nicht. Diese Leute haben natürlich einen gefärbten Blick auf den angeblichen Erfolg. Sie haben ein Interesse an einer Erfolgsmeldung, auch wenn kein Erfolg messbar ist.

2.) Auch ein Misserfolg ist ein Erfolg.

Eigentlich ist ein tatsächlicher Erfolg kaum messbar, weil ein Kind, das mit 11 Jahren in eine Auslandsmaßnahme deportiert wird, und z.B. 1 Jahr dort bleiben muss, eben als 12-jähriges Kind zurückkommt. Niemand kann aber sagen, wie sich dieses ohne die Auslandsdeportation entwickelt hätte.

Frau Schubert-Loy (GRÜNE) aus Bochum erklärt den erfolgreichen Misserfolg ungefähr so.

Wenn ein Kind in Deutschland zahlreiche Ladendiebstähle begangen hat, und deshalb für 1 Jahr nach Rumänien geschickt wird, dann zurückkommt, und in den ersten 6 Monaten nach der Rückkehr wieder klaut, dann kann man nicht sagen, dass die Maßnahme nicht erfolgreich war, weil wir nicht wissen wie sich das im Inland entwickelt hätte.

Also ein Misserfolg ist auch ein Erfolg, weil wir nicht wissen, wie so ein Kind sich ohne die Maßnahme entwickelt hätte, deswegen wird die Maßnahme  automatisch zum Erfolg erklärt, das muss zwar nicht unbedingt richtig sein, aber ist gut für die verantwortlichen Verschicker. (siehe 1.)

3.) Das „Problemkind“ ist im Ausland, also gibt es evtl. Probleme, welcher Art auch immer, weit weg von deutschen Behörden. Wenn also das Kind die Probleme machen sollte, dann stört das weder die deutschen Behörden, noch die deutsche Bevölkerung. Es ist kein deutsches Problem mehr, sondern ein polnisches, rumänisches, ungarisches Problem. Das muss doch uns nicht mehr jucken, was geht uns das Ausland an, sollen die sich doch um ihre „unsere“ Kinder kümmern. Wenn das kein Erfolg ist.

4.) Lichtenberger lobt das „reizarme Klima“ im Ausland. Das stimmt schon, man muss das „REIZARME KLIMA“ nur richtig interpretieren. In Deutschland hat das Kind ein Recht auf eine gewaltfreie Erziehung  und Kinderarbeit ist hier verboten. Wirklich kein reizarmes Klima für Betreuer, Erzieher, Heime, Jugendamt, Jugendhilfe, Lehrer, Pädagoge, Pflegepersonen, Psychologen und Schmarotzer, die sich an den „Problemkindern“ bereichern möchten. Da sind dann Länder wie Chile, Griechenland, Kirgistan, Polen, Rumänien, Spanien, Ukraine, Ungarn etc. doch wesentlich besser für die Verantwortlichen. Da können sich die Kids wenigstens nicht so einfach beschweren. Keine Beschwerden bedeutet natürlich automatisch eine erfolgreiche Maßnahme.

5.) Die lästigen deutschen Gesetze gelten natürlich nicht in den Zielländern. Die Missachtung der Schulpflicht würde in Deutschland gleich das Jugendamt auf den Plan rufen. Ein Kind, das vom Jugendamt in eine Auslandsmaßnahme gesteckt wird, und im Zielland dann auch wieder keine oder nur mangelhafte Schulbesuche hat, interessiert die Jugendämter nur wenig. Man kann sich ja nicht selbst die Kinder klauen. Kinder die im Inland die Schule nicht besuchen, sind ein Problem. Kinder die im Ausland die Schule nicht besuchen, sind dagegen ein Erfolg, denn niemand wird sich in Deutschland darüber beschweren.

6.) Auch das deutsche Jugendstrafrecht ist ausgesprochen lästig für die Jugendämter und die Jugendhilfeträger. Sozial Stunden und Wochenendarrest lösen für das Jugendamt keine Probleme, sondern schafft nur Arbeit. Wenn hier ein Jugendlicher eine Lederjacke klaut, dann wird das für einen Ersttäter sicherlich keine lange Haftstrafe geben. Anders wenn man den Jugendlichen nach Chile deportieren kann, und das Kind die Lederjacke dort klaut. Über 3 Jahre Haft hat ein von Lichtenberger nach Chile gebrachte Junge dort für den Diebstahl einer Lederjacke bekommen. Das war bestimmt auch wieder so eine erfolgreiche Maßnahme, weil der Jugendliche in diesen 3 Jahren in Deutschland nicht mehr straffällig geworden ist. So schreibt man Erfolgsgeschichten.

6.) Überhaupt gelten Gesetze in Deutschland auch nur, wenn man die von Behörden gegen Bürger (Eltern etc.) anwenden kann. Zu glauben dass Gesetze auch für Behörden, hier Jugendämter, gelten würden wird von den Behördenmitarbeiter, hier Jugendamtsmitarbeiter, als Anmaßung empfunden. Lt. Gesetz müssen die in das Ausland deportierten Kinder spätestens zu ihrer Volljährigkeit zurück nach Deutschland gebracht werden. Um den Erfolg der Auslandsmaßnahme nicht zu gefährden, vergessen die Jugendämter dies genauso gerne, wie die Schulpflicht für Kinder im Ausland. In Kanada wurde ein Deportierter 2 Jahre nach seiner Auslandsmaßnahme in der Wildnis aufgefunden. Der in Chile Verhaftete interessiert den Jugendhilfeträger, der ihn nach Chile gebracht hatte, nicht mehr besonders. Bei dem Jugendhilfeträger handelte es sich um Lichtenberger, und seine LIFE-JUGENDHILFE GmbH.

Aktuell haben wir einen Jugendlichen, der vom Jugendamt Gladbeck nach Rumänien deportiert wurde. Der Junge ist inzwischen 17 Jahre, und besucht dort die achte Klasse. Mit 17 Jahren die achte Klasse zu besuchen, ist wahrscheinlich auch ein Erfolg für das Jugendamt. Nach unseren Informationen will das Jugendamt Gladbeck den Jungen nicht zurück holen, denn dann würde man sich ja ans Gesetz halten. Sich an das Gesetz halten, würde aber den Erfolg der Maßnahme gefährden. Wenn der Junge in Rumänien bleibt, dann kann der hier keine Straftaten begehen, was man als Erfolg bewerten könnte. Evtl. Straftaten im Ausland würden der Erfolgsstory keinen Abbruch tun, da dortige Straftaten der Kids die deutschen Jugendämter kaum interessieren.

Gesetze sind deshalb für Behörden nur so unverbindliche Empfehlungen, zumindest wenn diese Gesetze die Behörden in die Pflicht nehmen. Das Jugendamt Gladbeck soll nun dem Jugendlichen einreden, dass es besser für ihn wäre, wenn er in Rumänien bleibt. Das Jugendamt hat für den Jugendlichen sogar extra eine Märchengeschichte erfunden. Dem Jugendlichen in Rumänien wird erzählt, dass er besser in DEVA (Rumänien) bleiben soll, weil der 17 jährige Junge, der jetzt die achte Klasse besucht, dort sogar studieren könnte.

Was für eine Erfolgsgeschichte. Und in 20 Jahren erzählt uns dann Gladbeck:

„Wenn er nicht gestorben ist, dann studiert er auch noch heute“.

So schreibt man also eine Erfolgsgeschichte nach der anderen.

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2 Kommentare zu “Warum Auslandsmaßnahmen so erfolgreich sind.

  1. Pingback: Warum Auslandsmaßnahmen so erfolgreich sind. | Die 2-jährige Simmi wird vom Jugendamt vor ihren zu intelligenten Eltern geschützt

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