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Familie: Flucht ins Glück

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Einer Mutter wird das Kind entzogen, weil sie es „überbehütet“. Das Gericht stützt sich bei seiner Entscheidung auf ein fragwürdiges Gutachten.

Mutterliebe ist wundervoll. Als „Schlüsselerfindung“ der Natur, aus der sich alle anderen Formen der Bindung zwischen Menschen entwickelt haben, bezeichnet sie der österreichische Verhaltensforscher Irenäus Eibl-Eibesfeldt. Heinrich von Kleist schrieb von der Frau, die ihre Kinder rächte, indem sie mit den Händen einen tollwütigen Hund erdrosselte – und dann tot zu Boden sank.

Kann diese Liebe schädlich sein? Es gibt Menschen, die glauben das. Claudia Renneberg aus dem sächsischen Reichenbach hat sie kennengelernt. Ein Gutachter, vom Gericht bestellt, wirft der 33-Jährigen vor, ihren Sohn überbehütet zu haben. „Eine symbiotische Bindungsstruktur“ habe sie zu dem Jungen entwickelt und ihn damit in eine „nahezu unerträgliche Situation“ gebracht. Die Liebe der Mutter gefährde das Kind „erheblich“: körperlich, geistig, seelisch.

Tausende Kinder werden jährlich in Deutschland misshandelt, totgeprügelt, erstickt – im Elternhaus. Kleine…

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